
Übergroßes Rotwildrudel auf unserer Aufforstungsfläche
Mit Jagdpächter Eckhard Schade wir Einigkeit erzielt, dass bei der unteren Jagdbehörde eine deutliche Erhöhung der Abschusspläne für das Rotwild beantragt wird. Nachdem wir die Bedeutung der Limitierung des Schalenwildes für unser Dauerwald-Pilotprojekt dargelegt und mit Bildern aus unseren Wildkameras das Ausmaß des Problems dargelegt haben, wird unser Antrag genehmigt, und der Jagdpächter setzt ihn rasch um. Auch über alle anderen jagdlichen Prinzipien ist nun Einigkeit erzielt, so dass ein ökosystemgerechtes Jagkonzept steht, das das Wohl der Tierwelt und des Waldes gleichermaßen im Auge hat.
Die Einigkeit mit dem Jagdpächter und seinem Sohn Dr. Marcus Schade ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Denn nach Ansicht aller Experten ist die Limitierung des Schalenwildes neben den schonenden Erntemethoden ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Überführung eines Waldes in einen Dauerwald.
Es sei darauf hingewiesen, dass der Jagdpächter ein ausgesprochener Tierfreund ist und sich rührend um die Bewohner unseres Waldes kümmert. Und auch der Geschäftsführung wäre es viel lieber, wenn es ohne Jagd ginge. Die Schalenwildbestände in unseren Wäldern sind aber wildbiologisch viel zu hoch, und wenn der Wald eine Chance haben soll, geht es hier nicht ohne regulierende Eingriffe.





